Brand in Bruchertseifen

Datum: 8. Januar 2017 
Alarmzeit: 0:00 Uhr 
Alarmierungsart: Melder 
Art: SEG Einsatz 
Einsatzort: Bruchertseifen 
Fahrzeuge: KTW, MTF 


Einsatzbericht:

Gebäude brannte in Bruchertseifen

Der Brand eines Wohnhauses in Bruchertseifen löste Alarm für die Feuerwehren Hamm und Wissen am frühen Sonntagmorgen, 8. Januar aus. Die winterlichen Straßenverhältnisse erschwerten die Anfahrt und Arbeit der Wehren. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen der Kripo laufen.

Die Feuerwehr Hamm (Sieg) wurde heute Nacht gegen 1.19 Uhr zu einem Dachstuhlbrand nach Bruchertseifen in den Postweg gerufen. Auf der Anfahrt wurde die Alarmstufe erhöht, da sich eine Person sowie Tiere im Haus befinden würden. Die Kameraden aus Wissen wurden mit ihrer Drehleiter und Atemschutzgeräteträgern nachgefordert. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, wurde schnell klar, dass sich keiner mehr im Brandhaus befindet. Nachbarn hatten das Feuer bemerkt und eine Frau im brennenden Haus aufmerksam gemacht. So konnte diese sich selbst retten.

Der Dachstuhl stand beim Eintreffen der Feuerwehr teils in Vollbrand. Sofort gingen zwei Trupps mit Atemschutzgeräten ausgestattet in den Innenangriff, um das Feuer zu bekämpfen. Parallel dazu wurde die nachgeforderte Drehleiter aus Wissen im Außenangriff eingesetzt. Schwierig gestaltete sich für die Einsatzkräfte die Anfahrt zum Gerätehaus und danach zur Einsatzstelle nach Bruchertseifen. Der während der Löscharbeiten einsetzende Schneefall und Sprühregen machte die Sache vor Ort auch nicht einfacher. Die Straßenmeisterei half aber sehr schnell mit Streusalz. Der Energieversorger trennte die Stromversorgung zum Gebäude. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden. Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Im Einsatz waren 25 Kräfte aus Hamm und 16 der Wehr aus Wissen. Der DRK Ortsverein Altenkirchen/Hamm war mit 7 Einsatzkräften vor Ort. Dieser musste noch einen Nachbarn versorgen und diesen später in ein Krankenhaus bringen. (am)

Pressebericht