HORHAUSEN – Einsatz- und Schlagkraft der Wehren Horhausen und Pleckhausen sowie der DRK-Bereitschaft beim zweiten Blaulichttag in Horhausen verdeutlicht – Den Ernstfall üben und dann bei echten Einsätzen sofort wissen, was zu tun ist. Beim zweiten Blaulichttag in Horhausen im Rahmen der Kirmes wurde einmal mehr bewiesen, dass gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte zum Erfolg führt. Sehr detailgetreu und realitätsnah bewiesen die beiden Freiwilligen Feuerwehren Horhausen und Pleckhausen mit rund 40 Kräften, unterstützt von sechs Feuerwehrleuten der Feuerwehr Puderbach, ihre Einsatz- und „Schlagkraft“. Ebenso die DRK-Bereitschaft Horhausen, die sich mit insgesamt zehn Helfern an den Übungen und Vorführungen beteiligte.
Der Blaulichttag startete nach der Vorstellung der beteiligten Einsatzkräfte durch Wehrführer Michael Becker vom Löschzug Pleckhausen. Das erste Highlight wurde mit der Vorführung der Hubarbeitsbühne der Feuerwehr Puderbach gesetzt. Arnd Kuhl, Wehrführer vom Löschzug Puderbach, erklärte den zahlreichen Zuschauern die vielen Funktionen und wertvolle Einsatzmöglichkeiten der Hubarbeitsbühne. Der Korb kann bis in eine Höhe von 32 Metern ausgefahren werden. Aus dieser Höhe können Brände, mit dem am Korb montierten Wenderohr, bekämpft werden. Auch lassen sich vom Korb aus Dachflächen öffnen, um Glut- und Brandnester zu finden und zu löschen. Hierbei kommt dann auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Im Rahmen der Zusammenarbeit der Wehren aus verschiedenen Landkreisen wird das Arbeitsgerät bei Bedarf angefordert.
Bei dieser Übung in Zusammenarbeit mit dem DRK wurde demonstriert, wie die Rettung nach einem Unfall mit Gefahrstoffen abläuft. Die Einsatzkräfte gingen mit Schutzanzügen in das Gebäude während draußen bereits eine Dekontaminationsstelle eingerichtet wurde. Dort wurde die verletzte Person und die im Innenangriff eingesetzten Kameraden dekontaminiert (gereinigt), um eine Verbreitung des Gefahrstoffes zu vermeiden. Die Einsatzkräfte außerhalb des direkten Gefahrenbereiches trugen leichtere Schutzkleidung, erkennbar an den unterschiedlichen Farben. Die verletzte Person, es lag eine „Verätzung“ am Unterarm vor, wurde dann durch die Helferinnen und Helfer des DRK versorgt und in ein entsprechendes Krankenhaus gefahren.